Bauer „Theo“

Theo Granrath

 

Privates:

Ich wurde am 03. Juni 1958 in Merten geboren. Dort habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht und bis zum Hauptschulabschluss die Schule besucht. Durch meine Eltern war der Karneval ein fester Bestandteil meiner Kindheit und auch später als Mitglied des Kirchenchores und der Jugendfeuerwehr wäre ein Jahr ohne Karneval für mich undenkbar gewesen.

 

Nach meiner Hochzeit am 09. März 1976 haben meine Frau Ursula und unser älterer Sohn Stefan zuerst einige Jahre in Wesseling und Köln-Rodenkirchen gelebt. Schließlich hat es uns aus privaten und beruflichen Gründen wieder ins Vorgebirge nach Merten zurückgezogen. Hier wurde auch unser jüngerer Sohn Andreas geboren. Seit nun 19 Jahren wohnen wir in Sechtem. Im Laufe der Jahre wurde unsere kleine Familie um zwei „Töchter“, nämlich unsere zwei Schwiegertöchter Nadja und Kristina, bereichert. Zur dritten Generation unserer Familie gehören meine Enkel Louis und Anna im Alter von 8 und 5 Jahren.

 

Beruf:

Nach meinem Schulabschluss habe ich 1973 in der damaligen UK, heutigen Shell Rheinlandraffinerie Werk Süd, eine Ausbildung zum Dreher in der werkseigenen Ausbildungsabteilung begonnen und diese 1976 auch erfolgreich abgeschlossen. Bis 1979 habe ich in meinem erlernten Beruf als Dreher in der UK gearbeitet. Dann habe ich jedoch zur Produktion der UK gewechselt, weil die Aufgabenbereiche in einem petrochemischen Betrieb meinen Vorstellungen doch mehr entsprachen als die Aufgaben in meinem erlernten Beruf. Auch wenn diese Entscheidung mit vollkontinuierlicher Schichtarbeit verbunden war, habe ich sie nicht bereut.

 

1982 stand dann ein erneuter Wechsel zur Shell nach Godorf an. Hier arbeitete ich zunächst als Chemikant in einer neu erbauten Anlage. Später habe ich nach meiner Ausbildung zum Chemiemeister der Industrie auch den Posten eines Meisters in dieser Anlage bekleidet. Dieser Aufgabe folgten 6 Jahre als Betriebsschichtleiter und seit 2009 arbeite ich als stellvertretender Anlagenleiter.

 

Hobbies:

Zu meinen Hobbies zählen meine Hunde, die für mich ein wichtiger Bestandteil meines Lebens sind. Und ich halte es da mit einem unbekannten Autor: „Manchmal bedeutet das Leben mit einem Hund schon mal die eine oder andere Katastrophe. Ein Leben ohne Hund wäre eine einzige Katastrophe!“

 

Zu meinen Hobbies gehören außerdem Wandern, Joggen und, wie ich im Spaß immer sage, Rasenmähen, weil es so schön entspannt.

 

Während meine Schichtarbeit ihre Vorteile hatte beim Marathon-Training (Ja, auch wenn ich nicht mehr so aussehe, ich bin tatsächlich circa 20 Marathons gelaufen), bedeutete sie natürlich für mich im Karneval oft eine Beeinträchtigung. So manches Mal habe ich in der Karnevalszeit statt beim Feiern beim Arbeiten die Nacht zum Tage gemacht und bedauert, dass ich nicht dabei sein konnte „wenn dat Trömmelche jeht“.

 

Seit 2009 hat die Schichtarbeit ein Ende für mich, und nachdem meine Frau und ich uns nach über 30 Jahren Schicht an ein „normales“ Leben gewöhnt hatten, klopfte mein lange heimlich gehegter Traum, in die Falkenjäger einzutreten, wieder an. Schließlich habe ich mir 2011 diesen Traum erfüllt. Der Karneval hat mich also wieder und ich freue mich als Bauer der Stadt Brühl mit Euch die Session 2017 zu erleben.

 

Euer Bauer „Theo“

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