Presseberichte Session 2017/2018

Tanzen macht Spaß, doch erst Übung macht den Meister, bestätigte sich auch beim dem Angebot im BTV-Zentrum. Foto: Klose

Kölnische Rundschau

Sonntag, 21.05.2017

Von Margret Klose

 

Tanzgruppen: Spende ermöglichte Workshop für Brühler Karnevalsvereine

 

BRÜHL. „Am Schönsten sind die Gemeinschaft und natürlich das Tanzen“, meinte Lara (9). Schon seit drei Jahren tanze sie, doch immer noch lerne sie bei jedem Training dazu. Auch Isa-Marie (8) fand es großartig, als sie getragen von zwei älteren Tanzpartnerinnen vom Boden abhob und sich grazil auf den Beinen der Kolleginnen in Pose stellte. Ihre erste Hebefigur war gelungen. „Das war ganz schön aufregend“, sagte sie, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

„Die Kinder sind alle sehr interessiert und konzentriert bei der Sache“, lobte ihr Tanztrainer Bastian Paffenholz von der Kölner Tanzkultur. Zur besonderen Freude der Kinder und Jugendlichen waren er und sein Team, alles erfahrene Tänzer, Trainer, Choreographen und Sportwissenschaftler, von Köln nach Brühl ins BTV-Zentrum gekommen. Trainiert wurden alle Kinder und Jugendliche, die bereits in den Tanzgruppen der Brühler Karnevalsvereine aktiv sind. Auf dem Programm standen die Grundschritte des Gardetanzes aber auch das Thema Gemeinschaft.

Für Isa-Marie war es die erste Hebefigur. Eine Menge Spaß hatte sie dabei aber auch.

Am Vormittag gehörte die große Halle den Kindern, am Nachmittag waren die Jugendlichen dran. Ein gemeinsames Mittagessen für alle 100 Kursteilnehmer rundete die Veranstaltung ab.

 

Möglich wurde das besondere Training durch die Spenden des Geschäftsführers und Inhabers des Kaiserbahnhofs, Roger Schönau. In nur zwei Jahren erhielt der Festausschuss Brühler Karneval für die Jugendarbeit des Brühler Karnevals von ihm insgesamt 12 500 Euro. „Für uns stand von Anfang an fest, dass wir das Geld gesellschaftsübergreifend einsetzen wollten“, erklärte Wilfried Hägele, Vorsitzender des Festausschusses Brühler Karneval (FBK). So sei bereits vor einem Jahr ein Jugendleiter-Stammtisch gegründet worden, im vergangenen Herbst habe es dann das erste vereinsübergreifende Kindersommerfest gegeben. „Dabei ist auch die Idee des gemeinsamen Tanzworkshops entstanden“, erklärte Hägele.

 

Freude war ihnen anzusehen

Den Kindern und Jugendlichen waren Freude und Spaß am Tanzen anzusehen. Aufmerksam spitzten sie die Ohren, als sie in kleinen Gruppen das Einmaleins des Gardetanzes einmal aus einer ganz anderen Sicht erklärt bekamen. „Zehen strecken“, hieß es zum Beispiel. „Das sieht beim Marschieren einfach anmutiger aus“, erklärte Danny Schmitt. Deswegen sei es auch wichtig, die Füße beim Gehen von der Fußspitze her abzurollen. Danny Schmitt verfolgte auf der „Besucherbank“ das Training. Sie ist eine von vielen anderen Ehrenamtlern, die den besonderen Tanzunterricht mit auf den Weg gebracht hatten, so wie auch Yvonne Ohlerth und Angelika Nürnberg. „Kinder aus allen Brühler Karnevalstanzgruppen hatten sich angemeldet“, berichtete Nürnberg. Wichtig sei ihnen als Mitorganisatoren auch gewesen, dass keines der Kinder und Jugendlichen in Vereinskleidung komme. „Sie sollten als Kind beziehungsweise Jugendliche mitmachen und einfach nur ihren Spaß haben“, ergänzte Schmitt.

 

Und den hatten sie alle. Sowieso sei es für die jungen Leute klasse, auch einmal von externen Fachleuten trainiert zu werden. „Dabei erhalten sie zusätzliche Tipps und Ideen“, sagte Danny Schmitt. Die meisten Kinder und Jugendlichen trainieren in ihren Vereinen mindestens einmal in der Woche. Sie lernen längst nicht nur tanzen, sondern auch ihre Muskeln einzusetzen und mit anmutigen Bewegungen etwas Positives auszustrahlen. Es kommt auf das Zusammenspiel von anmutigen Bewegungen ebenso an, wie auf den Zusammenhalt, Verlässlichkeit und das Taktgefühl. Das haben die Brühler Kinder und Jugendlichen. „Die sind wirklich alle sehr talentiert“, lobte Paffenholz.

– Quelle: http://www.rundschau-online.de/26940372 ©2017

 

 

 

Bürgermeister Freytag, Josef Fuß, Walter Breidenbach, Stefan Brämer, FBK-Präsident Hägele und Carmen Fuß (v.l.) Foto Havilicek

Kölnische Rundschau

Freitag, 12.05.2017

Von Britta Havlicek

 

 

 

 

 

 

Dreigestirn in spe bestand den Test

Walter Breidenbach, Josef Fuß und Stefan Brämer wollen Narren regieren

 

BRÜHL. Den „Tollitätencheck“, wie es Dieter Freytag lachend betitelte, haben Walter Breidenbach, Josef Fuß und Stefan Brämer mit Bravour bestanden. Adrett gekleidet, machte das Trio dem Verwaltungschef im Rathaus die Aufwartung und präsentierte seine Ideen, die es als Dreigestirn der Stadt Brühl in der Session 2017/2018 verwirklichen möchte. „Wir möchten bei den Leuten sein, bei den Kindern“, sagte Breidenbach als künftiger Karnevalsprinz. Und wir werden keine verrückten Sachen machen, die wir nicht können“, versprach er schmunzelnd, „zum Beispiel tanzen oder singen.“

 

Diese Versprechungen schienen zu gefallen. Der künftige Prinz Walter III. stammt aus den Reihen der Treuen Husaren Brühl. Die Wurzeln des 45-jährigen liegen im Brühler Osten, in der sogenannten Rheinau. Dort ist er aufgewachsen und hat seine ersten Karnevalserfahrungen gemacht. Der künftige Bauer Stefan ist 47 Jahre alt und war 2013 Fahrer des Bauern. Seit Mai 2016 gehört er dem geschäftsführenden Vorstand des Festausschusses Brühler Karneval an. Die einzige Tollität, die eine Frau an der Seite hat, ist die zukünftige Jungfrau Erika-Josefa, die mit Carmen Fuß verheiratet ist. Josef Fuß fuhr einst seine Söhne, die zum Kinderdreigestirn 2002 gehörten, und wurde zum Treuen Husar, wo er Vorsitzender war und heute Herren-Elferratspräsident. Das Dreigestirn wird zum Sessionsbeginn am 11. November in und vor dem Rathaus vorgestellt. Die Proklamation ist am 7. Januar 2018.

 

 

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