1950

Gründung der ersten Karnevalsgesellschaft der Nachkriegszeit "Große Brühler Karnevalsgesellschaft Blau-Gold" in der Gaststätte "Em Höttche" durch Gustav Allessandri, Peter Deom, Willi Dreier, Jakob Düster, Hans Gronendahl, Jakob Klug, Willi Krahe, Heinrich Mestrum, Jakob Ringhausen, Bernhard Trost, Heinz Wiesbaum, um einige zu nennen.

Mit der Gründung wird auch ein Tanzcorps mit Tanzpaar, die "Falkenjäger" aufgestellt. Erster Präsident der Gesellschaft ist Jakob Klug, Geschäftsführer ist Bernhard Trost, Literat ist Jakob Ringhausen, Kommandant des Tanzcorps ist Willi Krahe.

 

1951

Erste Sitzung und Ball der Großen Brühler Karnevalsgesellschaft Blau-Gold im Saal des Hotel "Belvedere" und Karnevalszug in der Innenstadt.

 

1952

Proklamation des ersten Nachkriegsprinzenpaar der Innenstadt aus den Reihen der "Großen Brühler" - "Prinz Alfred I. - Alfred Enge" mit "Prinzessin Anneliese I. - Anneliese Enge".

Der Verein "Theaterfreunde Heide" in Brühl-Heide, eröffnet eine karnevalistische Unterabteilung, die "Prinzengarde Rot-Weiß Heide", da in Brühl-Heide zur jeder Session durch den jeweiligen Ortsvorsteher ein "Karnevalsprinz" bei einem karnevalistischen Ball proklamiert wird. Die Zeit der Sitzungen in Heide beginnt.

 

1953

Vorerst letzter Karnevalszug in der Innenstadt mit "Prinz Clemens-August I. - Karl-August Gießel" mit "Prinzessin Hilde - Gießel", da die finanziellen Lasten der Sitzungen und des Karnevalszuges einzig auf den Schultern der Senatoren der "Großen Brühler" liegen. Letztes Prinzenpaar für die Brühler Innenstadt.

 

1955

Innerhalb der "Theaterfreunde Heide" gibt es Bestrebungen, die Unterabteilung "Prinzengarde Heide" aufzulösen. Mitglieder der Prinzengarde Heide: Johann Grommes - Karl-Heinz Sicken und Heinz Stöcker gründen daraufhin die "Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß Treue Husaren". Erster Präsident der Treuen Husaren ist Johann Grommes.

Robert Ehl löst Jakob Klug als Präsident der "Großen Brühler Karnevalsgesellschaft Blau-Gold 1950 e.V." ab.

 

1956

Ende des Sitzungskarnevals der "Großen Brühler Karnevalsgesellschaft Blau-Gold". Verselbstständigung der "Prinzengarde Rot-Weiß Heide" in eine eigenständige Karnevalsgesellschaft.

 

1959

Auflösung des "Falkenjäger-Tanzcorps" und Rückzug des Gesellschaft auf den Senat ohne öffentliche Aktivitäten. Standortwechsel der "Karnevalsgesellschaft Treue Husaren" nach Brühl-Kierberg. Stammlokal "Corrida-Bar".

 

1960

Die "Karnevalgesellschaft Treue Husaren" gestalten ihr erstes Funkentreffen in Brühl-Kierberg, an dem 15 Tanzcorps aus dem "Landkreis Köln" teilnehmen, die vor ihren tänzerischen Darbietungen in der "Corrida-Bar" einen Umzug durch Kierberg veranstalten.

Die ersten Sitzungen werden von den Husaren in der Corrida-Bar durchgeführt.

Vereine von Brühl-Vochem organisieren den ersten Karnevalszug in Brühl-Vochem.

In Brühl-Ost wird in der Gaststätte "Zur Rheinau" die "IFR - Interessengemeinschaft Fidele Rheinau" gegründet. Mitbegründer und erster Präsident ist der bekannte Karnevalssänger aus Brühl Werner Düster. Als Gesellschaftsembleme wird ein sinkendes Schiff gewählt, dass den untergehende Brühler Karneval dokumentieren soll.

 

1963

Die "Treuen Husaren" proklamieren ein Prinzenpaar "Prinz Bernd I. - Bernd Krieger" mit "Prinzessin Christel - Christel Krieger", das nicht nur für Kierberg sondern auch für die Innenstadt Brühl zuständig sein soll. Nach der Session 1963 verlagert die Karnevalsgesellschaft "Treue Husaren" ihren Standort in die Brühler Innenstadt. Standortquartierist das  "Hotel Brühler Hof", um den innerstädtischen Karneval wieder zu beleben.

 

Die Funkentreffen der "Husaren" werden weiter durchgeführt mit großen Umzügen der Tanzcorps durch die Innenstadt. Die Tanzcorpstreffen finden im Saalbau des Hotels Belvedere statt.

 

1964

Der Kommandant der "Treuen Husaren" Karl-Heinz Sicken startet den ersten Versuch Brühler Vereine an einen Tisch zu holen, um den Brühler Straßenkarneval wieder zu aktivieren, jedoch ohne Erfolg.

Gründung des Fanfarenzuges Schloß-Falken Brühl-Rheinau (Vorsitzender Willi Pütz).

 

1965

Das Mitglied der Brühler Kyffhäuser- Kameradschaft und Vorjahrsprinz Josef I. - 1938 - Josef Zimmer, wird von Karl-Heinz Sicken in seinem Bestreben den Brühler Straßenkarneval zu aktivieren unterstützt. Karnevalistische Bälle in der jeweiligen Sessionen werden durch die Vereine: "Brühler Turnverein" - "Bund der vertriebenen Deutschen" - "Kolpingfamilie" - Kyffhäuser-Kameradschaft Brühl" - "St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Brühl" sporadisch durchgeführt. 1967 Gründung der Karnevals-Interessen-Gemeinschaft KaJuJa Brühl-Pingsdorf (Präsident Rainer Boury).

 

1968

Die Karnevalsgesellschaft "Treue Husaren" veranstalten in der Session eine Gemeinschaftssitzung mit der Karnevalsgesellschaft "Sölzer Famillisch", Köln-Sülz, im Saalbau des "Hotel Belvedere" unter dem Motto "Mer schöckele zusammen", als Anstoß für die Brühler Vereine, sich am Straßenkarneval aktiv zu beteiligen.

Auf dem Karnevalsball der Kyffhäuserkameradschaft Brühl, im Hotel Belvedere, proklamieren die "Treuen Husaren" und die "Kyffhäuser-Kameradschaft" ein Dreigestirn. Mitglieder der Kyffhäuser: Prinz Arnold I. - (Arnold Küster) - Bauer Hermann (Hermann Henn) - Jungfrau Fine (Rolf Kühn - auch Mitglied der Treuen Husaren).

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Festausschuss Brühler Karnerval e.V.