Neues Sessionsmotto für die Session 2021/2022

Rede zum neuen Sessionsmotto für 2021/2022

 

Liebe „Karnevals-Zwangs-Entsagerinnen und -Entsager“ – wo immer Sie auch zuschauen – 
leev Fründinne un Fründe des Bröhlschen Fasteleer,
leeven Dieter,

 

unser Bürgermeister hast es bereits ausgeführt, welch „irre“ Session am heutigen Aschermittwoch endet. Und er hat völlig Recht mit seiner Einschätzung, dass unsere notwendigen Entscheidungen der letzten Monate die schlimmsten waren, die man sich als Karnevalist vorstellen kann. Gewiss auch deshalb muss ich heute zugeben: … das ist das erste Mal, dass ich mich freue, dass die Session vorbei ist. – Ihr auch? Aber auch heute möchte ich mich – wie jedes Jahr zu Aschermittwoch – bedanken. In diesem Jahr zunächst einmal bei euch allen ganz herzlich dafür, dass ihr euch seit dem 11. im 11. trotz so manchem Frust so diszipliniert verhalten habt – Session hin oder her.

 

Ich habe noch den einen oder anderen Kommentar vom Sommer letzten Jahres im Ohr: „Bestimmt werden die Karnevalisten zu denen gehören, die die Corona-Regeln unterlaufen.“ Und was hat sich getan? Nichts davon. Auch wir Karnevalisten haben mit den Brühler Bürgerinnen und Bürgern gezeigt, dass in einer Gesellschaft nur solidarisches Handeln zum Erfolg führen kann. – DANKE euch allen!

 

Aber auch denjenigen möchte ich ein DANKE entgegenrufen, die aufgrund verfügbaren Know-hows in ihren Reihen in der Lage und mutig genug waren, neue Formen des Karneval-Feierns auszuprobieren. Ich nenne hier beispielhaft den Förderverein „Pänz em Bröhlschen Fasteleer“ mit ihrer digitalen Kindersitzung oder die Fidelen Bröhler Falkenjäger mit ihrer Streamingsitzung.

 

Aber auch lokale Aktionen, wie der „Zug von Briefkasten zu Briefkasten“, bei dem viele Vereine in Pingsdorf gemeinsam an Rosenmontag die Anwohner mit Süßem und Strüßjer überrascht haben, zeigen auf, wie stark infiziert wir alle mit dem Virus „Karnevalitis“ sind. Und mein letztes DANKESCHÖN möchte ich allen Förderern unseres Bröhlschen Fasteleer zukommen lassen, die uns auch in dieser schweren Zeit unterstützt haben. So auch den Stadtwerken Brühl, die z.B. die heutige Motto-Verkündung als unser Partner ermöglichen.

 

Aber wie auch immer die letzten Wochen waren, es ist ja allgemein bekannt, dass Karnevalisten optimistisch – oder zumindest optimistische Realisten – sind. Insofern sind wir auch überzeugt von:

  • Auch für Corona ist irgendwann Aschermittwoch! Und ..
  • Die nächste Session wird kommen. – In der Ausgestaltung natürlich abhängig von der Entwicklung der Pandemie – aber sie wird kommen.
    In wie weit sich Deine Hoffnungen für die Zukunft, lieber Dieter, dann einstellen werden, müssen wir mal abwarten.

Neue Session – also hieß es für uns in den letzten Wochen, über ein Karnevalsmotto der nächsten Session 2022 nachzudenken.

Die eingegangenen Vorschläge zeigten im Wesentlichen zwei unterschiedliche Ansätze:

  1. das "ungenutzte" Motto dieser Session ist so gut, dass es nächste Session auch mal echt "genutzt" werden sollte.
  2. neue Session bedeutet auch immer: neues Sessionsmotto.

Angesichts dieser konträren Positionen haben sich der Festausschuss Brühler Karneval und unser Bürgermeister für ein Motto entschieden, dass nicht nur diesen beiden Denkrichtungen Rechnung trägt, sondern auch unsere gemeinsame große Zuversicht zum Ausdruck bringt, dass wir in der nächsten Session unsere Leidenschaft – den Bröhlschen Fasteleer – wieder zusammen genießen können.

 

Doch nun "jenoch jeschwaad". – Wir sollten das Sessionsmotto 2022 nun preisgeben.
 

(Motto-Enthüllung)
 

Leev Fründinne un Fründe des Bröhlschen Fasteleer!

Lassen wir die vergangene Session 2021 schnell hinter uns und blicken wir der nächsten Session 2022 optimistisch und mit viel Freude entgegen!

Wir wünschen Ihnen und euch eine ungetrübte Zeit – trotz der angespannten Lage – und bleiben Sie/bleibt bitte alle schön gesund!

 

 

Ihr Bürgermeister Dieter Freytag

 

und

 

Ihr / Euer Rainer Nieschalk
vom Festausschuss Brühler Karneval

 

 

Corona und der Bröhlsche Fasteleer

Der Vorsitzende im Interview

 

Der Vorsitzende des Festausschusses Brühler Karneval Rainer Nieschalk zu Gast bei REGIONAL.report:
Wie geht der Ausschuss mit der Corona-Pandemie um?

Offizielles aus der Pressemitteilung

 

Unter Abwägung aller aktuell vorliegenden Fakten und vielen Gesprächen mit allen Beteiligten und hat sich der Vorstand des Festausschusses Brühler Karneval entschieden, seine eigenen Veranstaltungen der kommenden Session 2020/2021 abzusagen. – Es war die schwerste Entscheidung, die wir bisher zu treffen hatten, sie fiel uns in keinster Weise leicht, und doch war sie einstimmig.

Somit werden nicht stattfinden:

  • Proklamation des Brühler Dreigestirns 2021
  • Proklamation des Brühler Kinderdreigestirns 2021
  • Erstürmung des Rathauses an Weiberfastnacht
  • Närrisches Treiben in der Giesler Galerie an Weiberfastnacht
  • Närrischer Elias am Karnevalssonntag
  • Rückgabe des Stadtschlüssels an den Bürgermeister an Aschermittwoch

Wir sind mehr als traurig über die Notwendigkeit unserer Entscheidung. Wir sind aber überzeugt davon, dass wir sie gut begründen können:

  • In der gegenwärtigen Situation hat nicht unser geliebter Karneval, sondern der Gesundheitsschutz von uns Karnevalisten, unseren Gästen und der Bevölkerung höchste Priorität.
  • Unsere gesamte Gesellschaft hat es überwiegend verstanden, dass es aktuell sinnvoll ist, auch auf geliebte Gewohnheiten zu verzichten. Diesen Selbstschutz der Bevölkerung wollen wir durch unser Handeln lieber stärken statt schwächen.
  • Nachdem viele öffentliche Brauchtumsveranstaltungen auf ihre Durchführung verzichten mussten, ist es fraglich, ob eine „Sonderrolle“ des Karnevals in unserer Gesellschaft akzeptiert würde.   
  • Wir sind überzeugt davon, dass eine Durchführung auch unter den geltenden Auflagen den Eindruck vermitteln könnte, dass die Pandemie gar nicht (mehr) so schlimm sei.
  • Weiter sind wir überzeugt, dass bei Einhaltung entsprechender Hygieneregeln kein karnevalistisches Flair entstehen kann und dass in bestimmten Situationen der Gesundheitsschutz leiden wird.
  • Der Festausschuss ist ein Verein, der von engagierten Personen ehrenamtlich mit Leben gefüllt wird. In der gegenwärtigen Pandemie stellen eventuelle Haftungsverpflichtungen ein deutliches rechtliches Risiko dar.

 

Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir auch kurzfristig in der Lage sein werden, karnevalistische Angebote zu realisieren, sollte sich die Pandemiesituation grundlegend zum Positiven ändern.

-> Zur vollständigen Pressemitteilung
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Stadtschlüssel kampflos zurückgegeben – viel Lob beim Fischessen des Festausschusses

Traditionell wird die Karnevalssession mit dem Fischessen des Festausschusses Brühler Karneval an Aschermittwoch beendet. So auch dieses Jahr im H+-Hotel.

 

Bürgermeister Dieter Freytag dankte sowohl den Tollitäten als auch allen ehrenamtlich Tätigen für eine tolle Session, die u.a durch den schnellsten Närrischen Elias aller Zeiten gekennzeichnet war. "Ihr habt eure Feuertaufe mit Bravour bestanden!" Mit diesen Worten bedankte sich Freytag beim Präsidenten des Festausschuss Rainer Nieschalk und seinem seit 9 Monaten neuen Vorstand.

 

Die diesjährigen Tollitäten Prinz Lisa I. und Prinzessin Leane I. bei den Kindern als auch Prinz Lerry I., Bauer Uwe und Jungfrau Karla haben nach der Meinung von Freytag die Farben der Stadt Brühl sehr gut vertreten, viel Lebensfreude versprüht und bewiesen, dass "unbändige Karnevalsbegeisterung" anstecken kann.

 

Nach den Dankesworten und auch einigen Sätzen der Manöverkritik überreichte Prinz Lerry den Stadtschlüssel ganz kampflos wieder zurück an den ersten Bürger der Stadt.

 

Nach dem offiziellen Akt enthüllten er und FBK-Präsident Rainer Nieschalk traditionell die Tafel mit dem neuen Karnevalsmotto für die nächste Session 2021, das „Fastelovend in Bröhl - wat e Jeföhl!“ lautet.

 

Sessionsstart gelungen!

Traditionsgemäß hatte Bürgermeister Dieter Freytag zur Vorstellung des designierten Dreigestirns und zur Verleihung des Karnevalsverdienstordens am 11.11.2019 ins Rathaus eingeladen. Vorher trafen sich die Brühler Karnevalisten zu einem gemütlichen Glühwein (oder Kölsch) in der Enzianhütte, die Konrad Steinmann extra für diesen Anlass öffnete.

 

Pünktlich um 18.11 Uhr waren dann alle geladenen Gäste im Kapitelsaal versammelt und erlebten einen unterhaltsamen Abend. Bürgermeister Freytag dankte zunächst Prinzessin Franziska für eine fantastische Leistung in der vergangenen Session. Auch FBK-Präsident Rainer Nieschalk bescheinigte ihr ein starkes Auftreten die ganze Session über, was die Karnevalisten mit einem lang anhaltendem Applaus bestätigten. Direkt im Anschluss stellte sich das designierte Dreigestirn vor.

 

Prinz Lerry I. nutzte diese Gelegenheit um sich und seine beiden Mitstreiter -Bauer Uwe und Jungfrau Karla - humorvoll und sehr unterhaltsam zu präsentieren. Hier konnten alle Gäste bereits das Feuer spüren, das in dem designierten Dreigestirn bereits brennt und alle waren sich einig, dass die Session 2019 – 2020 voller Überraschungen sein wird.

 

Zum Abschluss des Abends wurde es dann im Kapitelsaal noch einmal spannend. Auf dem Programm stand die Verleihung des diesjährigen Karnevalsverdienstordens. Dieter Geuenich ergriff das Wort und teilte die Entscheidung des Ordenskapitels mit. Geehrt wurden in diesem Jahr für ihre verschiedensten langjährigen Aktivitäten im Brühler Karneval Franz Müller und Jürgen Seidel., die sichtbar gerührt den Orden überreicht bekamen.

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